Es ist das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aber auch das Land der großen Distanzen zwischen den einzelnen Staaten: Die USA. Eine praktische Möglichkeit, soviel wie möglich zu sehen und dennoch bequem von Ziel zu Ziel zu gelangen, sind Flug-Rundreisen. Im Privatjet reisen die Urlauber durch die Staaten und ersparen sich [...]
Afrika - Urlaubsparadies im Aufbau
Der afrikanische Kontinent bietet wunderschöne Landschaften, die sich ideal für den Tourismus eignen. Die meisten Länder bräuchten diese Einnahmen dringend. Doch vielfach verhindern unsichere Verhältnisse vor Ort eine bessere Erschließung. Diese Einschränkung umfasst nicht nur politische Turbulenzen, sondern auch den mangelnden Schutz vor Naturkatastrophen. mehr lesenPotenzieller Wachstumsmarkt: der Tourismus
Afrika wird weiterhin von einer schwachen Wirtschaft und enormer Armut geprägt. Es bedarf dringend ökonomischer Impulse, wobei die meisten Staaten des Kontinents große Hoffnungen auf den Tourismus setzen. Die dafür nötige Infrastruktur wie Hotels kann vergleichsweise schnell und preiswert gebaut werden, Reisende versprechen wertvolle Devisen. Zugleich handelt es sich um einen Wirtschaftsbereich, der zahlreiche Arbeitsplätze schafft. Den afrikanischen Staaten muss deswegen daran gelegen sein, dieses Potenzial besser auszuschöpfen. Positive Entwicklungen sind in Vorzeigeländern bereits zu beobachten: So richtete Südafrika die Fußballweltmeisterschaft 2010 mit großem Erfolg aus. Die Verantwortlichen überzeugten mit einer gut ausgebauten Infrastruktur und einer einwandfreien Organisation. Es gibt in Afrika aber noch einige Hindernisse für den Tourismus. So herrschen in einigen Regionen Bürgerkriege oder bürgerkriegsähnliche Zustände, die jeden touristischen Anspruch zunichtemachen.
Afrika braucht Sicherheitskonzepte
Doch auch in friedlichen Gebieten harren Probleme der Lösung. Neben einer zum Teil hohen Kriminalität bereiten Naturkatastrophen den Verantwortlichen Sorgen. Im Zuge des Klimawandels nehmen vor allem schwere Stürme und Überschwemmungen zu, von denen zum Beispiel Südafrika bereits mehrfach heimgesucht wurde. Zusätzlich erschüttern Erdbeben immer wieder den afrikanischen Kontinent. Solche Katastrophen ereignen sich auf der gesamten Welt, dennoch floriert in anderen Gegenden der Tourismus. In Afrika fehlt jedoch ein kompetentes Krisenmanagement, das drohende Katastrophen frühzeitig erkennt, Gegenmaßnahmen einleitet und im schlimmsten Fall Opfer versorgt. Dieser Mangel schreckt viele potenzielle Touristen ab. Die afrikanischen Staaten müssen in den nächsten Jahren ihren Katastrophenschutz dringend verbessern. Internationale Zusammenarbeit kann helfen und wird auf verschiedenen Ebenen bereits in Anfängen praktiziert. So können dank Frühwarnsystemen im Vorfeld Evakuierungen vorgenommen werden. Dazu bedarf es aber auch eines funktionierenden Behördenapparats.
Große Herausforderungen für afrikanischen Tourismus
Unsicherheiten behindern die Entwicklung des Tourismus in Afrika, die für den Kontinent große wirtschaftliche Chancen bietet. Hierzu zählen nicht nur Konflikte und Kriminalität, sondern auch verheerende Verwüstungen durch Naturkatastrophen. Es fehlt vielerorts an technischem Material und einer kompetenten Organisation, um Unwettern und Erdbeben trotzen zu können und Schäden möglichst gering zu halten.








